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Katholischer Arbeitgeber veranlasst Entlassung von Generalvikar der LKK

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Die Geschäftsführung eines Bonner Krankenhauses veranlasste die kurzfristige Entlassung des Generalvikars der Liberal-Katholischen Kirche, VRev. Daniel Becker auf Grund der Intervention einer römisch-katholischen Pastoralreferentin.
 
(Auf Grund ihrer kirchlichen Ordnung sind Geistliche und Kleriker der Liberal-Katholischen Kirche ausschließlich ehrenamtlich tätig und sorgen durch bürgerliche Berufe für den Lebensunterhalt ihrer Familie.)
 
Generalvikar Becker wurde ab dem Tag des entehrenden Kündigungsrituals ohne jegliche Möglichkeit zur Aufklärung freigestellt und wurde konsekutiv in unfreiwillige Arbeitslosigkeit genötigt.
 
Leider ist somit festzustellen, dass nun auch als katholisch firmierende Krankenhäuser in Bonn nicht nur amtlicher Willkür vollständig unterworfen sind, sondern auch Liberal-Katholische Geistliche schuldlos und folgenschwer diskriminiert werden. Die Konsequenzen der Tat sind für VRev. Becker und seine Familie von gravierender Nachhaltigkeit.
 
Der Fall wurde an Rainer Kardinal Woelki (Erzbischof von Köln) zur Prüfung übergeben, um die Rehabilitation von VRev. Becker einzuleiten. Von Seiten des Kölner Generalvikariats wurde jedoch nur verhaltene Vermittlungsversuche lanciert, sodaß es zu keiner Lösung des Problems kommen kann. Die Bonner Mitarbeiterin der Römischen Kirche kann also problemlos ihr menschenverachtendes Werk fortsetzen.