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Gottesdienst der UKK in St. Chamuel am 2. Advent

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Der sonntägliche Gottesdient in der Alten Schule Muffendorf wurde zum 2. Advent von Diakon Carsten Kempen (unabhängig-katholische Kirche) zelebriert.

Seit etwa Mitte des Jahres 2017 gibt es ökumenische Kontakte zwischen der LKK und der UKK in Deutschland, die sich schrittweise intensiviert haben. Auf Basis der guten Verbindung zwischen den Leitern des UKK Seelsorgebereichs Rheinland (Diakon Carsten Kempen) und der LKK Gemeinde St. Chamuel Bonn (Rev. Daniel Becker) können Projekte wie dieses harmonisch und freudvoll praktisch erlebbar gemacht werden.

Diakon Kempen zelebrierte die Liturgie der Kommunionspendung nach dem Formular der UKK und stellte den Liberal-Katholischen Besuchern diese Gottesdienstart mit reichhaltiger musikalischer Begleitung von Dipl. Musiklehrerin Andrea von Grafenstein (Klavier und Gesang) vor. In seiner Predigt sprach Diakon Kempen über die Taufe als Geschenk, Möglichkeit zur inneren und äußeren Erneuerung und Aufblick zu Christus.

Wie immer musste der Ritualraum eingeräumt und gestaltet werden. Für die musikalische Begleitung wurde diesmal viel Technik aufgebaut, da Klänge von Klavier, CD und mp3-Player den Raum erfüllen sollten. Ein recht untypisches Merkmal für den regulären Besucher von St. Chamuel, aber eine interessante Abwechslung auch für die Kinder, die sich vor dem Gottesdienst unbedingt am Klavier versuchen mussten. Über schneebedeckte Wiesen wurden die liturgischen Möbel dann wieder ins Pfarrhaus gebracht und werden das nächste Mal für die Veranstaltungen im Rahmen der ersten Seminareinheit des Klerikerseminars im Januar 2018 wieder gemeinsam aufgebaut.

Dass die imperialen Kirchen (im Rheinland) sowohl der LKK als auch der UKK keine oder wenig Möglichkeit zur Nutzung von Kapellen und Kirchen einräumen und deswegen vielerorts die rituelle und seelsorgerische Arbeit bewußt erschwert wird, ist kein Geheimnis. Und genau deswegen ist es wichtig, dass kleine und unabhängige Kirchen sich gegenseitig helfen und unterstützen. Wir freuen uns, dass zwei in ihrem Ritual doch unterschiedliche Kirchen mit bischöflicher Begleitung an einer geschwisterlichen Verbindung arbeiten können.