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Lichtblick durch den Türspalt – Chancen für Kapellennutzung in der Diskussion

Die Chancen auf die Bereitstellung eines Kirchengebäudes für die LKK in Bonn könnten besser werden.

Eine kraftraubende Recherchezeit neigt sich vielleicht dem Ende zu, denn es gibt gute Optionen für die Einrichtung eines gemeinsamen Gottesdienstkonzeptes der LKK und UKK (unabhängig-katholische Kirche) und die damit verbundene Verstetigung eines Gottesdienstangebots außerhalb des Bonner Pfarrhauses.

Bislang werden sowohl LKK als auch UKK (und weitere rom-freie Katholische Gemeinschaften und Kirchen) durch die Kartellkirchen der AcK (Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen) diskriminiert, und es wird ihnen jegliche Nutzung von Sakralbauten ebendieser “Volkskirchen” kategorisch, ohne jegliche Ausnahme (auch für Kasualien) im Rheinland verboten.

Jüngst zeigte sich ein Verein in der näheren Umgebung Bonns bereit, zu prüfen, ob das gemeinsame Gottesdienstangebot der LKK und UKK für das vereinseigene Sakralgebäude bedarfsgerecht in den Nutzungsplan integriert werden kann. Es wäre eine große Freude für die beiden Seelsorgebereichsleiter VRev. Daniel Becker (Bonn) und Diakon Carsten Kempen (Köln), in Zukunft die Liturgien beider Kirchen, aber auch das gemeinsame Ordinarium, im Rahmen ihres bereits etablierten Katholischen Bruderbundes ökumenisch interessierten Christen in einem würdigen Rahmen anbieten zu können.

Wir werden über den weiteren Verlauf der Abstimmungs- und Findungsphase berichten.

 

Update Mai 2020:

Der Kapellenverein hat sich entschieden gegen die Liberal-Katholische Kirche entschlossen. Es steht zu vermuten, dass sich protestantisch-evangelische Mehrheiten im bezüglichen Gremium der LKK gegenüber wehrhaft-diskriminierend durchgesetzt haben. Es hat demzufolge, auch im liberalen Rheinland, keinen Sinn, im Geiste des Kristus in uns um Freundschaft und Unterstützung zu ringen.