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Zur Schrift

Wenige sorgevolle Stimmen erreichten uns zum Thema Schrift (Font) der Liberal-Katholischen Kirche in Deutschland. Dieser aktuelle Font sei angeblich Nazi-Schrift, und somit entstünde unter Umständen der Eindruck, die LKK sei eine Nazi-Kirche, “rechts” usw. Wir bitten alle Zweifler nun, den lexikalischen Eintrag über die Frakturschriften zu sichten, um abschließend festzustellen, dass Frakturschriften NICHTS mit den Nationalsozialisten zu tun haben.
 
Lexikalischer Extrakt:
“Ab 1939 allerdings wurden die gebrochenen Schriften zum Thema einer zunehmend rassistisch-antisemitischen Polemik, die am 3. Januar 1941 in einem von Martin Bormann stellvertretend für den Führer gezeichneten grotesken Schrift-Verdikt gipfelte, in dem die Fraktur verboten und die Antiqua zur Normalschrift erklärt wurde […] Paradoxerweise werden aber auch heute noch gerade die Frakturschriften allenthalben mit Antisemitismus, dem Dritten Reich oder dem rechtsradikalen Neonazismus in Zusammenhang gebracht, was umso bedauerlicher ist, als es der Schriftforschung trotz jahrzehntelanger Bemühungen scheinbar noch immer nicht gelingen will, die durch einen beispiellosen kulturgeschichtlichen Fauxpas doppelt diskreditierten gotischen Schriften endlich zu rehabilitieren.”
 

Dein Reich komme

Tragisch-komisch ist außerdem die Behauptung der Subtext unseres Logos sei rechts-radikal angehaucht. Wir müssen also feststellen, dass heute nicht mehr bekannt ist, dass:
1) das Wort “Reich” nicht von den Nazis erfunden wurde
und
2) “Dein Reich komme” essentieller Bestandteil des “Vater Unser” ist.