Neujahrsgottesdienst – neue Verbindungen

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Zu unserem Neujahrsgottesdienst besuchte uns ein Mitglied der Christengemeinschaft in Bonn und feierte mit uns eine Diakonmesse.

Natürlich sind die rituellen Unterschiede zwischen der „Menschenweihehandlung“ und einem Liberal-Katholischen Gottesdienst deutlich zu erkennen, aber der geistige Strom ist ähnlich: Die Gründer beider Gemeinschaften beschäftigten sich mit Theosophie / Anthroposophie, gnostischer Forschung, den esoterischen Ursprüngen des Christentums und viel derlei mehr.

 
Die Lesung wurde entnommen aus dem Perikopenbuch der Christengemeinschaft. Und abgestimmt auf den feierlichen Tag der Namensgebung Jesu lasen wir aus dem Wassermannevangelium die Geschichte der Beschneidung und Namensgebung des Jesusknabens.

 
Aus der Sicht eines „Christengemeinschaftlers“ wirkt unser ritueller Ansatz natürlich „sehr katholisch“. Aber die innere Aufladung einer Messe in Bezug auf die ins Sichtbare gebrachten Gedankenformen erschließt sich natürlich nicht unbedingt direkt bei der ersten Teilnahme. Es gibt so viele Feinheiten, die man erst im Lauf der Zeit in der Liturgie der LKK entdecken und schätzen lernt; aber so ist es so gut wie in jedem Ritual, dem man sich nähert. Umso interessanter war der lange Gedankenaustausch bei Fruchtpunsch nach dem Gottesdienst.

 

Wir hoffen auf weitere dieser Begegnungen in diesem neuen Jahr und laden natürlich – wie immer – alle Interessenten herzlich zur Teilnahme an unseren Diensten ein.

 

 

Herzliche Grüße

Diakon Daniel Becker